Ehre

Das Ehrgefühl als Grundgefühl – das kann der Schlüssel sein, denke ich. Die gesunde Bescheidenheit versetzt Dich in die Lage, etwas Höherem zu dienen, Gutes zu tun ohne recht haben zu wollen und schon bewegst Du Dich auf dem Feld der Ehre und gibst Dein Bestes. Wenn Du das in Deiner Grundhaltung schaffst, brauchst Du nicht mehr über Dein Verhalten nachzudenken. Vieles wird einfach, denn Dein Verhalten kommt unverfälscht aus Dir heraus.
Du kannst nicht mehr verlieren, es kann nichts mehr schiefgehen, denn Du wirst Dir selbst gerecht. Und in der Folge werden Deine Ergebnisse Deine besten sein. Nicht unbedingt die besten von allen, aber Deine besten!
Ehre kannst Du Dir nicht vornehmen – Du kannst Sie erwerben, weil Du durch die eine oder andere Krise gelernt hast, gewachsen bist. Wichtig ist: Woran Du Deine Ehre knüpfst. An etwas das zum Himmel stinkt, oder jemanden, der es nicht wert ist? An eine sinnlose Arbeit, nur um die Kohle einzustreichen?
Für mein Verständnis ist Würde die Ehre sich selbst gegenüber. Wenn Du die verlierst, dann schämst Du Dich. Sich schämen ist nicht verlieren, sondern scheitern. Da hilft nur: Handle sofort! Stelle Deine Würde wieder her, indem Du herausfindest, was Du eigentlich ehren willst: Für was willst Du morgens aufstehen? Für was stehst Du ein? Für was würdest Du Dich kaufen lassen? Was weckt Deine Leidenschaft? Was tust Du mit Herzblut?

In dem Moment, in dem es für Dich eine Frage der Ehre ist, alles gegeben zu haben, dann gebe Dein Bestes!

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