Respekt

respektFür mich ist die Grundregel des Respekts: Anerkennen was war und was ist. Nicht mehr und nicht weniger. Ja das klingt so leicht, aber wenn ich ehrlich bin, dann erkenne ich wie schwer das ist. Meine eigene Respektlosigkeit ist manchmal sogar für mich selbst offensichtlich, aber meistens eben doch schwer zu erkennen. Bei anderen fällt es mir eher auf.
Diese Blicke, wenn Menschen anderer Meinung sind: abschätzig, irritiert, missgünstig. Dieser Gesichtsausdruck, wenn Menschen etwas sagen: von oben herab, sich über den anderen stellend. Diese Körpersprache, wenn andere im Mittelpunkt stehen: die Arme verschränkt, verschlossen, verkrampft … Und wenn der Respektlose dann spricht, fallen ihm jede Menge Themen ein, dann ist viel zu sagen, es fällt nur kein Wort der Würdigung.
Ich möchte Dich zu einem Gedanken einladen: Wovor Du keinen Respekt hast, dagegen kämpfst Du! Erst wenn Du beginnst zu respektieren, anzuerkennen, zu achten, erst dann löst sich der Kampf auf. Erst dann ist Deine im Kampf gebundene Energie frei und es kann Neues entstehen. Solange Du kämpfst, blockierst Du Deine eigene Entwicklung – das ist nicht sehr respektvoll gegenüber Dir selbst. Am Ende – durchdenke es bitte – ist es immer fehlender Selbstrespekt.
Ja Respekt ist eine alte Tugend. Und sie ist so selten geworden, dass sie nicht mehr selbstverständlich ist. Aber sie ist wertvoll für jeden einzelnen von uns, wie jede Tugend. Respekt stiftet nämlich Frieden, Frieden in Deinem Inneren.

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